Therapie

Traumatherapie mit Blick auf Bindung, Körper und Nervensystem

Traumatherapie

Mögliche Einsatzgebiete:

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Stabilität und Sicherheit entwickeln

In der Traumatherapie geht es darum, dich als ganzen Menschen zu sehen – in deinem Nervensystem, deinem Körper und deinen Beziehungen.

Belastende Erfahrungen wirken oft weiter, auch wenn sie längst vorbei sind. Dein System reagiert, manchmal mit Anspannung, Überforderung oder Rückzug.

Gemeinsam schauen wir, wie dein Nervensystem arbeitet und was es braucht, um sich wieder sicherer zu fühlen. Wir gehen dabei in kleinen Schritten vor, in deinem Tempo und orientiert an deinen Ressourcen.

Ein Teil der Arbeit kann die Wahrnehmung innerer Anteile sein. Unterschiedliche Seiten in dir dürfen sichtbar werden und in Verbindung kommen. 
Ohne Druck, sondern in einem sicheren Rahmen.

Auch deine Beziehungen und Erfahrungen spielen eine wichtige Rolle. Die systemische Perspektive hilft, Zusammenhänge zu erkennen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.

Dein Körper wird dabei mit einbezogen. Du lernst, innere Spannungszustände wahrzunehmen und Schritt für Schritt zu regulieren.

So kann sich nach und nach mehr Stabilität, Sicherheit und innere Verbundenheit entwickeln.

Systemische Therapie

Mögliche Einsatzgebiete:

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Bindungen verstehen und verändern

In der systemischen Therapie schauen wir auf deine Beziehungen und die Dynamiken, in denen du lebst.

Du wirst nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit den Menschen und Erfahrungen, die dich geprägt haben.

Oft entstehen Muster in Beziehungen – und genau dort dürfen sie sich auch verändern.

Gemeinsam betrachten wir, wie du mit anderen in Kontakt bist, welche Rollen du vielleicht übernommen hast und welche Bedürfnisse bisher wenig Raum hatten.

Dabei geht es nicht um Schuld oder Bewertung, sondern um Verstehen.

Bindung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Sichere Beziehungen, zu dir selbst und zu anderen, sind die Grundlage für innere Stabilität.

In einem geschützten Rahmen kannst du neue Erfahrungen machen: dich zeigen, wahrgenommen werden und in Kontakt bleiben, ohne dich dabei selbst zu verlieren.

So können sich nach und nach neue Handlungsspielräume entwickeln, in deinen Beziehungen und in dir selbst.

Somatic Experiencing® (SE)

Mögliche Einsatzgebiete:

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Sicherheit im Nervensystem entwickeln

Somatic Experiencing® ist ein körperorientierter Ansatz in der Traumatherapie.

Im Mittelpunkt steht dein Nervensystem: also der Teil in dir, der zwischen Sicherheit, Anspannung und Rückzug unterscheidet.

Belastende Erfahrungen können im Körper weiterwirken, auch wenn sie längst vorbei sind.
Dein System reagiert dann vielleicht mit innerer Unruhe, Überforderung oder dem Gefühl, wie abgeschnitten zu sein.

Diese Reaktionen sind keine Schwäche. Sie sind Ausdruck eines Nervensystems, das versucht, dich zu schützen.

In der Arbeit mit Somatic Experiencing® geht es darum, dein System darin zu unterstützen, wieder mehr Sicherheit zu erleben.

Wir arbeiten nicht über Konfrontation oder ein erneutes Durchleben, sondern in kleinen, achtsamen Schritten.

Du lernst, deine inneren Zustände wahrzunehmen, deinen Körper besser zu verstehen und erste Signale von Anspannung oder Rückzug zu erkennen.

Dabei orientieren wir uns an deinen Ressourcen und an dem, was sich für dich gerade sicher anfühlt.

Ein wichtiger Aspekt ist die Unterscheidung zwischen „damals“ und „jetzt“. Dein Nervensystem darf Schritt für Schritt erfahren, dass die belastende Situation vorbei ist.

So können gebundene Spannungen nach und nach gelöst werden und dein System findet wieder mehr Stabilität, Regulation und innere Ruhe.

Somatic Experiencing® (SE) – in vertiefender Ausbildung (i. A.).

EMDR

Mögliche Einsatzgebiete:

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Belastende Erfahrungen verarbeiten

EMDR ist eine Methode aus der Traumatherapie, die dabei unterstützt, belastende Erinnerungen zu verarbeiten.

Manche Erlebnisse bleiben im System „stecken“.
Sie wirken weiter: in Form von Angst, Anspannung oder körperlichen Reaktionen, obwohl die Situation längst vorbei ist.

Im EMDR arbeiten wir mit bilateraler Stimulation, zum Beispiel durch Augenbewegungen oder sanfte Impulse.

Währenddessen bleibst du im Hier und Jetzt, während dein System beginnt, die belastende Erfahrung neu zu verarbeiten.

Das geschieht nicht über Überforderung, sondern in einem sicheren Rahmen.

Oft verändert sich dabei Schritt für Schritt die innere Reaktion auf das Erlebte.
Was zuvor sehr belastend war, kann sich mit der Zeit weniger intensiv anfühlen.

EMDR unterstützt dein System dabei, das Erlebte zu integrierenund wieder mehr innere Stabilität zu entwickeln.

Innere Anteile

In jedem Menschen gibt es unterschiedliche innere Anteile.

Vielleicht kennst du das:
Ein Teil von dir möchte funktionieren, stark sein oder alles im Griff haben. Ein anderer Teil fühlt sich unsicher, überfordert oder zieht sich zurück.

Diese Anteile sind keine Störung.
Sie sind Ausdruck deiner Erfahrungen.

Oft haben sich bestimmte Anteile in schwierigen Situationen entwickelt, um dich zu schützen.

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Innere Anteile verstehen und integrieren

In der therapeutischen Arbeit geht es darum, diese inneren Anteile wahrzunehmen, zu verstehen und in einen neuen Kontakt miteinander zu bringen.

Dabei entsteht kein Druck, etwas verändern zu müssen. Vielmehr darf ein Raum entstehen, in dem alle Anteile gesehen werden dürfen.

Manche Anteile sind sehr präsent im Alltag, andere zeigen sich nur in bestimmten Situationen. Oft stehen sie scheinbar im Widerspruch zueinander – und genau das kann innerlich anstrengend sein.

Wenn diese Dynamiken sichtbar werden, entsteht mehr Verständnis für das eigene Erleben.

Auch frühe Erfahrungen und Bindung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Manche Reaktionen haben ihren Ursprung in deiner Kindheit und wirken bis heute weiter: im Erleben, im Körper und in Beziehungen.

In einem sicheren therapeutischen Rahmen kannst du lernen, diese inneren Prozesse besser wahrzunehmen und dich darin zu orientieren.

So entsteht Schritt für Schritt mehr Verbindung zu dir selbst, mehr innere Stabilität und ein besseres Verständnis für das, was in dir passiert.

Systemisches Familienstellen

Beim systemischen Familienstellen geht es darum, Zusammenhänge sichtbar zu machen, die oft im Verborgenen wirken.

Manche Themen lassen sich nicht allein über Gespräche verstehen. Sie zeigen sich in Beziehungen, in wiederkehrenden Mustern oder in Gefühlen, die schwer einzuordnen sind.

In der Aufstellungsarbeit können diese Dynamiken sichtbar werden.

Du bekommst die Möglichkeit, dein Thema aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Zusammenhänge zu erkennen, die vorher nicht greifbar waren.

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Dynamiken sichtbar machen und verstehen

Ich arbeite dabei unter anderem mit dem Systembrett, Bodenankern oder – im Gruppensetting – mit Stellvertretern.

Diese Formen ermöglichen es, Beziehungen, Spannungen und innere Prozesse sichtbar und erlebbar zu machen.

Oft zeigen sich dabei nicht nur aktuelle Themen, sondern auch Verbindungen zu früheren Erfahrungen oder familiären Dynamiken, die bis heute wirken können.

Manches, was sich im Alltag schwer greifen lässt, wird in der Aufstellung klarer spürbar. Gefühle, Abstände oder Bindungen bekommen eine Form und können so besser verstanden werden.

Dabei geht es nicht darum, etwas „richtig“ zu machen oder sofort zu verändern, sondern darum, wahrzunehmen, zu verstehen und neue innere Bilder entstehen zu lassen.

In diesem Prozess kannst du dich selbst und dein Thema aus etwas Abstand betrachten, ohne dich darin zu verlieren.

Oft entsteht genau daraus eine neue innere Orientierung. Nicht durch Druck, sondern durch Verstehen.

Auch hier steht ein sicherer Rahmen im Mittelpunkt, in dem du dich orientieren und deinem eigenen Erleben folgen kannst.

So können sich neue Perspektiven entwickeln:
für dich, deine Beziehungen und dein inneres Erleben.

Wenn du Unterstützung suchst, kannst du dich gerne bei mir melden.